Erster innerstädtisch geschlossener Wildpflanzenpark in Deutschland​

Aus persönlichen Gründen beende ich das Projekt zum Sommer 2022.

Wie das bunte erschaffene Gelände weiter geführt wird, wird sich bis Ende des Jahres entscheiden.
Ich bin in Verhandlungen interessanter Nachfolger*innen.


Was als Selbstversorgerprojekt 2019 begonnen hat, hat sich zu einer für unsere Arten lebensnotwendigen innerstädtischen Artenschutzzone entwickelt.


Von der Stadt privat gepachtet, dem Gelände seine Würde zurück gegeben, das war meine Aufgabe und diese habe ich liebevoll in Symbiose mit den dort natürlich wachsenden Pflanzen und Arten umgesetzt.


2021 hat die UNESCO die Zone offiziell als Lehrort anerkannt.

Als Akteur im BNE- und BioÖkonomieBraunkohleRevier wird das Projekt auf deren Webseiten gelistet.


Beim Gehen spüren was wichtig und notwendig ist. Es war 2020 und 2021 ein innerer Prozess, der sich im Außen immer deutlicher zeigte, daher endet das Projekt für mich Ende 2022.


Über tausende unterschiedliche Wildbienen-, Schmetterlings- und Käferarten (darunter hunderte Nashornkäferlarven), seltene Amphibien und Vogelarten haben das Gebiet mit ihren natürlichen Futterpflanzen als ihr Biotop und geschütztes Zuhause entdeckt. Sie brauchten es. Und sie lieben es. So wie ich und viele Besucher*innen ihren Anblick lieben. Ein buntes Treiben, welches im Außen kaum mehr zu finden ist. 


Was benötigen die dort lebenden Wildpflanzen und -tiere? Da unterstütze ich. Lasse anderen an diesem Zauber teilhaben. Ich füge mich ihren Bedingungen an und nicht anderes herum! Kein Beet habe ich meinen Vorstellungen angepasst. Ich habe mich dem Fluss des Geländes mit seinen Bewohnern als Unterstützerin angeboten. Alle Tiere erhalten beispielsweise bei Trockenheit zusätzliche Wassergaben, Vögel erhalten natürliches Wildfutter, wenn sie außerhalb nicht genug finden, um nicht zu verhungern uvm. Wir achten hier mittlerweile gegenseitig aufeinander und genießen diese Symbiose. Und genau darum geht es! Wieder darauf achten, was wer benötigt, ohne den gesamten Raum einzunehmen und uns über die Bedürfnisse des anderen zu stellen. Es geht nicht um Profit oder Eigennutz. Der Blick liegt auf die Bedürfnisse unserer Natur, die uns mit guter Nahrung belohnt. Sorge gut für deinen Boden mit ihren Bestäuberinsekten und du darfst lernen, was wahrhaftig Gutes bedeutet.

Im Fluss leben. Das erholt und zeigt uns unseren wahren Lebenswert.


Wer Teil dieses einmaligen Biodiversivitätsprojektes werden mag, meldet sich gerne bei mir.


Viele schöne Begegnungen und Impulse bei der gemeinsamen Pflege des Geländes sind inklusive.

Schöner kann man seine (Frei-)Zeit nicht verbringen und so einen wichtigen Beitrag zu unserer lebensnotwendigen Arterhaltung leisten.


In meinem (E)Wilpa steht die kontrollierte Verwilderung von einheimischen Wildpflanzen im Vordergrund, die einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und Artenvielfalt leistet. Aufgrund der Fläche und Vielzahl der dort wachsenden Wildpflanzen steht nicht die Selbstversorgung im Vordergrund. 


Der einst magere Boden der Fläche hielt über 30 Jahre einen wertvollen Schatz an Saatgut verborgen, der durchs Umpflügen regelrecht explodierte und nun bereits nach 1 Jahr eine Artenvielfalt erschuf. Das es sich dort ausbreitete, wo die Zonen geplant waren, nenne ich persönlich magisch. 

Nicht ein Saatkorn wird in dem Park angeschafft, der nicht selbst dort erschaffen oder auf natürliche Weise hingeschafft wurde. 


Wildpflanzen benötigen wenig bis gar keine Pflege, schließlich sind sie Teil unserer einheimischen Natur.

Gehölze werden nur dann, wenn es dringend erforderlich ist, geschnitten.


Ein Gießen wird durch die Höhenunterschiede und sich gegenseitig unterstützenden Bepflanzung nicht notwendig. Die dort wachsenden Wildpflanzen dienen hauptsächlich der Artenvielfalt zur Nahrung.


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